Anwendungstipps

Sonnenschutz – optimal angewendet

Beim Sonnenschutz gilt: Viel hilft viel. Wird zu wenig Sonnenschutzmittel aufgetragen, kann der ausgewiesene Lichtschutzfaktor nicht erreicht werden.

  • Eine gute Orientierungshilfe bietet die sogenannte 11-Finger-Regel, die die ausreichende Menge pro Körperbereich über sogenannte Strichlängen vorgibt. Eine Strichlänge ist definiert als ein Cremestrang von der Spitze des Mittelfingers bis zur Handgelenkwurzel.
  • Pro Bein und für den Rücken werden je zwei Strichlängen benötigt, für Brust, Bauch und jeden Arm jeweils eine Strichlänge. Für Gesicht, Nacken und Hals eine weitere Strichlänge.
  • Die sogenannten „Sonnenterrassen“ (Nase, Lippen, Ohrmuscheln, Schultern, Dekolleté, Fußrücken, unbehaarte Kopfhaut) besonders gut eincremen!
  • Zur Aufrechterhaltung der Schutzwirkung sollte etwa alle zwei Stunden nachgecremt werden, vor allem nach dem Baden und Abtrocknen oder nach starkem Schwitzen.

Richtiges Verhalten in der Sonne

  • Tragen Sie am besten langärmelige, luftige Kleidung, Hüte oder Kappen (wenn möglich mit Nackenschutz) und die Sonnenbrille nicht vergessen.
  • Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Strahlungsintensität am stärksten – halten Sie sich während dieser Zeit möglichst im Schatten (Haus) auf.
  • Bäume bieten keinen ausreichenden Sonnenschutz – hier ist zusätzlich ein Sonnenschutzmittel nötig.
  • Achten Sie auf einen ausreichenden Lichtschutzfaktor. Tragen Sie das Sonnenschutzmittel auf alle unbedeckten Hautstellen (Ohren, Nacken, Hände, Füße nicht vergessen) auf.

Wertvolle Tipps für optimalen Sonnenschutz im Alltag

Nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag, z. B. bei Freizeitaktivitäten, bei der Gartenarbeit, beim Radfahren, auf dem Spielplatz oder im Straßencafé sollte man sich vor der Sonne schützen.

  • Bei längeren Autofahrten sollte man berücksichtigen, dass etwa 70 Prozent der UV-A-Strahlung die Seitenscheiben im Auto durchdringen können. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Kinder auch im Auto vor der Sonne geschützt werden.
  • Zusätzlich sollten an den Seitenscheiben des Fahrzeugs Sonnenrollos o. Ä. angebracht werden.
  • Vor allem im Frühjahr ist die Haut besonders sonnenempfindlich, da sie während der dunklen Jahreszeit keinen Eigenschutz (Hautbräune, Lichtschwiele) aufbauen kann. Im April kann der UV-Index aber bereits ebenso hoch sein wie im August. Deshalb sollte man schon an den ersten sonnigen Tagen unbedeckte Körperstellen mit einem geeigneten Sonnenschutzmittel schützen

... und im Urlaub

  • Am Anfang des Urlaubs ist die Haut im Allgemeinen noch sonnenempfindlicher. Dann sollte zu einem eher höheren Lichtschutzfaktor gegriffen werden. Ein Sonnenschutzmittel sollte passend zum jeweiligen Hauttyp ausgewählt werden.
  • Für den Sommerurlaub gilt als Faustregel: Pro Person (Erwachsenen) wird eine Flasche Sonnenschutzmittel (200 ml) pro Woche benötigt.
  • Am besten nimmt man direkt ausreichend Sonnenschutz mit in den Urlaub. Denn oft ist das Lieblingsprodukt am Urlaubsort nicht vorhanden oder überteuert.