Welche Besonderheiten zeichnen UV-B-Strahlen aus?

Kurz gesagt: Bräunung der Haut, Sonnenbrand, sonnenbedingte Hautrötung und Hautschäden.

UV-B-Strahlen dringen bis zur untersten Schicht der Oberhaut ein und bewirken dort, dass sich die Zellen schneller teilen. Da die Zellen der Hornschicht nicht schneller abgeschilfert werden, entsteht nach einigen Tagen UV-B-Bestrahlung die sogenannte Lichtschwiele: Die Dicke der Hornschicht nimmt zu. Gleichzeitig aktiviert UV-B-Strahlung auch die Produktion von Melanin, dem hauteigenen Pigment, in den Melanozyten. Das Pigment wird in die umliegenden Keratinozyten verteilt, lagert sich dort über den Zellkernen an und schützt so die Erbsubstanz der Zellen wie ein Sonnenschirm vor Veränderungen.

Mit nur 0,5 Prozent Anteil an der Gesamtstrahlung ist UV-B nach wissenschaftlichen Untersuchungen zu über 80 Prozent  an der Entstehung von Hautkrebs beteiligt.