Welche Besonderheiten zeichnen Infrarot-A-Strahlen aus?

Kurz gesagt: Kollagenabbau, sonnenbedingte Hautalterung und Faltenbildung.

IR-A-Strahlen begünstigen ähnlich wie UV-A-Strahlen einen vorzeitigen sonnenbedingten Hautalterungsprozess, indem sie kollagenabbauende Enzyme regulieren, wobei die intrazellulären Signalwege unterschiedlich sind. IR-A-Strahlen greifen an den Mitochondrien der Hautzellen an. Diese werden auch als Kraftwerke der Zellen bezeichnet, da sie für alle Lebensvorgänge die notwendige Energie produzieren. IR-A-Strahlen führen in den Mitochondrien zur Bildung sogenannter freier Radikale – aggressive Sauerstoffverbindungen, die Körperzellen schädigen können.

Die Haut altert vorzeitig, die Elastizität vermindert sich, die Haut kann weniger Feuchtigkeit speichern und wird trockener. Ob und in welcher Art Infrarot-A-Strahlen im Zusammenhang mit der Entstehung von Hautkrebs zu sehen sind, wird derzeit untersucht.